Butter Chicken gehört zu den Gerichten, die sofort Wohlgefühl auslösen. Dieses indische Kultgericht vereint zarte Hähnchenstücke mit einer reichhaltigen, cremigen Tomatensauce voller Gewürze, Wärme und Tiefe. Es ist ein Rezept, das sowohl Einsteiger als auch erfahrene Hobbyköche begeistert, denn es gelingt zuverlässig, schmeckt immer und erfüllt die Küche mit einem Duft, der sofort Lust auf mehr macht. Ob zum Familienessen, für Gäste oder einfach als wärmende Mahlzeit nach einem langen Tag – Butter Chicken ist ein echter Allrounder, der auf keiner Rezeptsammlung fehlen darf.
Ein weiterer Vorteil: Viele der benötigten Zutaten findest du wahrscheinlich bereits in deinem Gewürzschrank. Mit der passenden Marinade, etwas Geduld und aromatischen Gewürzen entsteht ein Gericht, das jeder indischen Restaurantküche Konkurrenz macht. Die Kombination aus Joghurt, Gewürzen, Sahne und Butter sorgt für eine herrlich sanfte Konsistenz, während die Tomatensauce die perfekte Balance zwischen Würze, Süße und Säure bietet. Genau das macht Butter Chicken zu einem unvergleichlichen Genuss.
Rezeptüberblick
Butter Chicken ist ein nordindisches Gericht, das aus mariniertem Hähnchen besteht, das zuerst angebraten und anschließend in einer cremigen Tomaten-Buttersauce fertig gegart wird. Das Ergebnis ist zartes Fleisch in einer reichhaltigen, würzigen Sauce, die perfekt zu Reis oder Naan passt. Die Marinade macht das Fleisch besonders saftig, während die Sauce durch Butter, Gewürze und Sahne ihre samtige Textur erhält.
Zutaten & Anleitung
Zutaten
- 600 g Hähnchenbrust, gewürfelt
- 150 g Naturjoghurt
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kreuzkümmel
- 1 TL Garam Masala
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß)
- 1 TL Salz
- 1 EL Zitronensaft
- 1 EL Öl
- 2 EL Butter
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 2 Knoblauchzehen, gehackt
- 1 EL geriebener Ingwer
- 1 TL Korianderpulver
- 1 TL Garam Masala
- ½ TL Chilipulver (optional)
- 400 g passierte Tomaten
- 150 ml Sahne oder Kokosmilch
- 1 TL Zucker
- Salz nach Geschmack
- Frischer Koriander zum Garnieren
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Marinade vorbereiten
Naturjoghurt, Kurkuma, Kreuzkümmel, Garam Masala, Paprikapulver, Salz, Zitronensaft und Öl in einer großen Schüssel gut vermengen. Die Hähnchenwürfel hinzufügen und vollständig mit der Marinade bedecken. Mindestens 30 Minuten – gerne auch länger – im Kühlschrank ziehen lassen. Dadurch wird das Fleisch besonders zart und aromatisch.
2. Hähnchen anbraten
Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und das marinierte Hähnchen bei hoher Hitze goldbraun anbraten. Es muss nicht komplett durchgegart sein, da es später in der Sauce fertig gekocht wird. Danach beiseitestellen.
3. Aromatische Basis herstellen
In derselben Pfanne Butter schmelzen. Die gehackte Zwiebel darin glasig braten, bis sie weich und leicht goldfarben ist. Dann Knoblauch und Ingwer hinzufügen und kurz mitbraten, bis alles duftet.
4. Gewürze anrösten
Korianderpulver, Garam Masala und optional Chilipulver einrühren und einige Sekunden mitrösten. Dieses kurze Anrösten sorgt dafür, dass die Gewürze ihr volles Aroma entfalten.
5. Tomatensauce köcheln lassen
Passierte Tomaten hinzugeben und alles einige Minuten köcheln lassen. Die Sauce wird dabei dicker und bekommt eine tiefere Farbe.
6. Sahne einrühren
Sahne oder Kokosmilch und Zucker einrühren. Alles gut vermengen und nach Geschmack salzen. Die Sauce kurz weiterköcheln lassen, bis sie samtig und aromatisch ist.
7. Hähnchen zurück in die Sauce
Das angebratene Hähnchen wieder in die Pfanne geben, gut unterrühren und bei niedriger Hitze weiterköcheln lassen, bis das Fleisch vollständig gar und wunderbar zart ist.
8. Servieren
Mit frischem Koriander garnieren und heiß servieren.
Kochtipps & Variationen
Das perfekte Hähnchen
Je länger die Marinade einwirkt, desto zarter wird das Fleisch. Ideal sind 2–4 Stunden, aber schon 30 Minuten bringen einen deutlichen Unterschied.
Aromatische Gewürzvariationen
Für ein intensiveres Aroma kannst du folgende Zutaten ergänzen:
- Fenchelsamen
- Kasuri Methi (getrocknete Bockshornkleeblätter)
- Ein Hauch Zimt oder Nelke
Milder oder schärfer?
- Für eine milde Sauce: Sahne verwenden, weniger Chilipulver
- Für mehr Schärfe: frische Chili, mehr Garam Masala oder Chili-Flocken
Alternative Fleischsorten
Auch möglich:
- Hähnchenschenkel (besonders saftig)
- Putenbrust
- Paneer als vegetarische Option
Aufbewahrung & Serviervorschläge
Aufbewahrung
Butter Chicken eignet sich hervorragend zum Vorbereiten:
- Kühlschrank: 2–3 Tage haltbar
- Einfrieren: bis zu 2 Monate
- Aufwärmen: langsam in der Pfanne oder Mikrowelle erhitzen
Beim Aufwärmen eventuell etwas Sahne oder Wasser hinzufügen.
Servieren
Besonders lecker mit:
- Basmatireis
- Naan oder Knoblauch-Naan
- Rosmarinreis
- Oder zu Blumenkohlreis für eine Low-Carb-Version
Fazit
Butter Chicken ist ein Gericht, das mit wenig Aufwand große Wirkung erzielt. Die Kombination aus cremiger Sauce, zarten Hähnchenstücken und aromatischen Gewürzen macht es zu einem absoluten Favoriten für gemütliche Abende oder besondere Anlässe. Seine vielseitigen Variationsmöglichkeiten und die unkomplizierte Zubereitung sorgen dafür, dass es garantiert immer wieder auf dem Speiseplan landet.
FAQ
1. Kann ich statt Sahne Kokosmilch verwenden?
Ja, das gibt dem Gericht eine leichte, exotische Note.
2. Ist Butter Chicken scharf?
In der Grundversion nein. Die Schärfe kann nach Belieben angepasst werden.
3. Kann ich das Hähnchen im Ofen garen?
Ja, bei 200 °C ca. 12–15 Minuten, danach in die Sauce geben.
4. Kann man Butter Chicken meal-preppen?
Ja, es schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser.
5. Was tun, wenn die Sauce zu dick wird?
Etwas Sahne, Milch oder Wasser hinzufügen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

