Herbstzeit ist Kürbiszeit – und kaum etwas verkörpert den Herbstgeschmack so wunderbar wie Kürbisknödel mit aromatischer Salbeibutter. Diese fluffigen Knödel sind eine perfekte Kombination aus süßlichem Kürbis, würzigen Gewürzen und cremigem Käse, abgerundet durch die nussige Note von gebräunter Salbeibutter. Ob als Hauptgericht, Beilage oder elegantes Gericht für Gäste – diese Kürbisknödel sorgen garantiert für leuchtende Augen und zufriedene Gaumen.
Das Rezept vereint saisonale Zutaten mit traditionellen Knödeltechniken und zeigt, wie aus wenigen Komponenten ein Gericht voller Geschmack und Textur entsteht. Durch die Kombination aus Hokkaido-Kürbis, altbackenem Brot, Gewürzen und Mozzarella entsteht ein harmonisches Zusammenspiel aus süßlich-herzhaftem Geschmack und cremiger Konsistenz. Die Salbeibutter bringt zudem einen aromatischen, leicht nussigen Abschluss, der das Gericht zu etwas Besonderem macht.
Rezeptüberblick
Kürbisknödel sind weich, aromatisch und leicht süßlich durch den Kürbis, während die Salbeibutter ein würziges, nussiges Aroma beisteuert. Die Knödel lassen sich aus wenigen Zutaten zubereiten und sind perfekt für die Herbst- und Wintersaison. Serviert mit gebräunter Salbeibutter und frischen Salbeiblättern entstehen kleine kulinarische Highlights auf dem Teller, die sowohl optisch als auch geschmacklich überzeugen.
Zutaten
- 1 kleiner Hokkaido-Kürbis (ca. 700 g)
- 1 TL geschmacksneutrales Öl
- 200 g altbackene Brötchen oder Knödelbrot (ggf. glutenfrei)
- 170 ml Milch
- 2 Eier (Größe L)
- 1–2 EL Mehl
- 1 TL Muskatnuss, gemahlen
- 1 TL Ingwer, gemahlen
- 1/2 TL Zimt, gemahlen
- 50 g geriebener Mozzarella
- Salz und Pfeffer
- 60 g Butter
- ca. 15 kleine Salbeiblätter
Anleitung Schritt für Schritt
1. Kürbis vorbereiten
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Kürbis halbieren, das Kerngehäuse entfernen, mit Öl einpinseln und mehrmals einstechen. Auf der Schnittkante liegend im Ofen backen, bis das Fruchtfleisch weich ist. Anschließend abkühlen lassen und in Würfel schneiden.
2. Knödelmasse ansetzen
Die Brötchen in kleine Würfel schneiden. Die Milch leicht erwärmen und zusammen mit den Kürbiswürfeln zum Knödelbrot geben. Grob vermengen und mindestens 30 Minuten ruhen lassen, damit das Brot die Flüssigkeit aufnehmen kann.
3. Würzen und Teig fertigstellen
Eier, Mehl, Muskat, Ingwer, Zimt, Mozzarella, Salz und Pfeffer zur Kürbis-Brot-Mischung geben. Alles schnell zu einer homogenen Masse vermengen und 15–30 Minuten ruhen lassen.
4. Knödel formen und garen
In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen und salzen. Die Hitze reduzieren, sodass das Wasser nur simmert. Aus der Masse 10 Knödel formen und vorsichtig ins Wasser geben. 15–20 Minuten ziehen lassen, bis sie fest sind, und anschließend abtropfen lassen.
5. Salbeibutter zubereiten
Butter in einer Pfanne erhitzen. Die Salbeiblätter hinzufügen und die Knödel von allen Seiten goldbraun anbraten. Sofort servieren und mit den gebräunten Salbeiblättern garnieren.
Kochtipps & Variationen
- Kürbissorte: Hokkaido eignet sich besonders gut, da er beim Backen seine Form behält und nicht geschält werden muss. Alternativ können auch Butternut- oder Muskatkürbis verwendet werden.
- Brotwahl: Altbackene Brötchen oder Knödelbrot funktionieren am besten, da sie die Feuchtigkeit aufnehmen. Glutenfreie Alternativen können problemlos verwendet werden.
- Gewürze variieren: Für eine intensivere Würze lassen sich Nelken oder Piment hinzufügen, oder den Ingwer durch frischen ersetzen.
- Käse: Mozzarella sorgt für cremige Fäden, alternativ kann ein milder Bergkäse oder Emmentaler genutzt werden.
- Salbeibutter kreativ erweitern: Ein paar gehackte Walnüsse oder Pinienkerne in der Butter mitrösten für zusätzlichen Crunch und Geschmack.
Aufbewahrung & Serviervorschläge
- Servieren: Am besten frisch und warm genießen, direkt aus der Pfanne mit Salbeibutter.
- Aufbewahrung: Fertige Knödel können abgedeckt im Kühlschrank 1–2 Tage gelagert werden. Vor dem Verzehr kurz in Butter erwärmen.
- Anlässe: Ideal für herbstliche Dinner, festliche Menüs oder als besondere Beilage zu Fleisch- oder Fischgerichten.
Kürbisknödel mit Salbeibutter verbinden saisonale Aromen, cremige Konsistenz und würzige Akzente in einem Gericht. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch optisch ein Highlight auf dem Teller. Das Zusammenspiel von weichen Knödeln, süßlichem Kürbis, würzigem Käse und nussiger Salbeibutter macht dieses Rezept zu einem unverwechselbaren Herbstklassiker. Schnell zubereitet, einfach zu variieren und garantiert ein Genuss für die ganze Familie.
FAQ
1. Kann ich die Kürbisknödel vorbereiten?
Ja, die Knödelmasse kann einige Stunden im Voraus vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden.
2. Muss es Hokkaido-Kürbis sein?
Hokkaido ist ideal, aber auch Butternut oder Muskatkürbis funktionieren.
3. Wie lange halten die Knödel im Kühlschrank?
Bis zu 2 Tage, am besten vor dem Servieren in Butter kurz anbraten.
4. Kann ich die Knödel einfrieren?
Ja, nach dem Formen einfrieren und vor dem Servieren direkt in Salzwasser garen und anschließend in Butter braten.
5. Kann ich die Salbeibutter durch etwas anderes ersetzen?
Butter kann durch Olivenöl oder vegane Margarine ersetzt werden, frischer Salbei sollte aber beibehalten werden für das Aroma.

